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  • Hoher Kasten – Saxer Lücke – Brülisau: Wanderung durch den Alpstein

    Hoher Kasten – Saxer Lücke – Brülisau: Wanderung durch den Alpstein

    Die Wanderung vom Hohen Kasten über das Berggasthaus Staubern und die Saxer Lücke zurück nach Brülisau verbindet einige der bekanntesten Landschaften des Alpsteins.

    Ich war am 11. August 2026 unterwegs. Besonders gefallen hat mir der Abschnitt rund um die Saxer Lücke. Die Aussicht auf die markante Felsformation war für mich klar das Highlight der Tour.

    Den langen Abstieg sollte man allerdings nicht unterschätzen. Insgesamt kommen auf der Wanderung rund 1’500 Höhenmeter bergab zusammen, was sich vor allem im letzten Teil deutlich bemerkbar macht.

    Wer die Tour etwas verkürzen möchte, kann alternativ erst bei Staubern starten. Dadurch entfallen ungefähr die ersten fünf Kilometer ab dem Hohen Kasten. Die Anreise ist allerdings aufwendiger, da die Bergbahn Staubern bei Frümsen im Rheintal startet, während die Wanderung in Brülisau endet.

    Kurzinfos zur Wanderung

    • Start: Hoher Kasten
    • Ziel: Brülisau, Kastenbahn
    • Distanz: ca. 16 km
    • Dauer: ca. 5 h 20 min
    • Aufstieg: ca. 640 Höhenmeter
    • Abstieg: ca. 1’500 Höhenmeter
    • Schwierigkeit: T2 / mittel
    • Kondition: mittel bis anspruchsvoll
    • Ausrüstung: Wanderschuhe mit gutem Profil, Wanderstöcke sinnvoll
    • Anreise: mit dem ÖV nach Brülisau, anschliessend mit der Luftseilbahn auf den Hohen Kasten
    hoehenprofil hoher kasten bruelisau

    Anreise mit dem ÖV

    Die Wanderung lässt sich sehr gut mit dem öffentlichen Verkehr absolvieren.

    Mit dem Zug geht es zunächst nach Weissbad. Von dort fährt das Postauto in wenigen Minuten bis zur Haltestelle Brülisau, Kastenbahn.

    Die eigentliche Wanderung startet oben auf dem Hohen Kasten. Von der Talstation bringt dich die Luftseilbahn direkt zum Ausgangspunkt.

    Ich fand diese Variante sehr angenehm, weil die Bergfahrt am gleichen Ort startet, an dem die Wanderung später wieder endet. Dadurch ist keine zusätzliche Rückfahrt zwischen Start- und Zielort notwendig.

    Rund um die Talstation gibt es auch Parkplätze, falls du mit dem Auto anreisen möchtest.

    Vor der Tour würde ich die aktuellen Fahr- und Betriebszeiten der Bahn nochmals prüfen.

    Blick auf den Hohen Kasten von der Talstation der Kastenbahn

    Die Wanderung

    Vom Hohen Kasten Richtung Staubern

    Nach der Fahrt mit der Luftseilbahn beginnt die Wanderung direkt auf dem Hohen Kasten.

    Bevor es richtig losgeht, lohnt sich etwas Zeit für die Aussicht. Von oben hat man einen weiten Blick über den Alpstein, das Appenzellerland und das Rheintal.

    Der Weg führt anschliessend zunächst hinunter zum Kastensattel und danach weiter in Richtung Staubern.

    Blick auf den Hohen Kasten vom Kastensattel

    Schon auf diesem Abschnitt bekommt man einen guten Eindruck vom Charakter der Tour. Der Weg verläuft immer wieder entlang der Bergflanke und bietet viel Aussicht.

    Zwischendurch gibt es immer wieder kleinere Gegenanstiege. Obwohl die Wanderung insgesamt deutlich mehr Abstieg als Aufstieg hat, kommen so trotzdem rund 640 Höhenmeter bergauf zusammen.

    Weiter Richtung Saxer Lücke

    Nach einem Zwischenstopp im Berggasthaus Staubern geht es weiter in Richtung Saxer Lücke.

    Die Landschaft wird zunehmend felsiger und die markanten Kreuzberge kommen immer näher.

    Für mich war das einer der schönsten Abschnitte der ganzen Wanderung. Der Weg bietet immer wieder neue Ausblicke und wirkt deutlich alpiner als der erste Teil ab dem Hohen Kasten.

    Kurz nach Staubern öffnet sich bereits der Blick hinunter zum Fälensee, der tief zwischen den Bergen liegt.

    Blick auf das Alpsteinmassiv mit dem Fälensee

    Danach führt der Weg weiter in Richtung Saxer Lücke. Je näher man kommt, desto eindrücklicher wird die Felslandschaft.

    Weg zur bekannten Saxer Lücke

    Saxer Lücke

    Die Saxer Lücke war für mich klar das Highlight der Wanderung.

    Die markante Felsformation ist zwar von Bildern bekannt, wirkt vor Ort aber nochmals deutlich eindrücklicher.

    Allerdings ist hier auch deutlich mehr los als auf vielen anderen Abschnitten der Tour. Viele kommen gezielt wegen der bekannten Aussicht und für Fotos hierher. Teilweise wirkt es fast wie bei einem kleinen Shooting: Es wird posiert, gewartet und immer wieder derselbe Blickwinkel fotografiert.

    Mich hat das nicht gross gestört, aber wer hier mit einem ruhigen, einsamen Bergmoment rechnet, dürfte überrascht sein.

    Blick auf die Saxer Lücke

    Abstieg zum Fälensee

    Nach der Saxer Lücke beginnt der längere Abstieg Richtung Fälensee.

    Dabei verliert man relativ schnell an Höhe und der Charakter der Wanderung verändert sich deutlich. Die offenen Bergwege gehen zunehmend in eine engere, von steilen Felswänden eingerahmte Landschaft über.

    Unten angekommen liegt der Fälensee eindrücklich zwischen den umliegenden Bergen.

    Direkt beim See befindet sich das Berggasthaus Bollenwees. Für mich ist das ein idealer Ort für eine kleine Stärkung, bevor der längere Rückweg nach Brülisau beginnt.

    Blick auf den Fälensee

    Vom Fälensee über den Sämtisersee nach Brülisau

    Nach dem Fälensee führt der Weg weiter Richtung Sämtisersee und Plattenbödeli.

    Bei meiner Wanderung im August 2026 bot sich dort allerdings ein ungewöhnliches Bild: Aufgrund der extremen Trockenheit war vom Sämtisersee praktisch nichts zu sehen. Anstelle eines Sees lag dort lediglich eine grosse Wiesenfläche.

    Das war zwar nicht unbedingt das Landschaftsbild, das ich erwartet hatte, machte den Abschnitt aber gerade deshalb speziell.

    Weiter geht es Richtung Plattenbödeli.

    Ab dem Plattenbödeli folgt für mich der anstrengendste Teil der gesamten Tour. Der Weg führt durch das Brüeltobel sehr steil hinunter nach Brülisau.

    Technisch empfand ich den Abschnitt nicht als aussergewöhnlich schwierig, aber nach bereits vielen Kilometern und zahlreichen Höhenmetern merkt man die Beine hier deutlich.

    Gerade in diesem Abschnitt wäre ich froh gewesen, Wanderstöcke dabei zu haben. Beim steilen Abstieg hätten sie die Beine und Knie spürbar entlastet.

    Am Ende erreicht man wieder Brülisau und damit die Talstation der Kastenbahn.

    Blick auf die Kastenbahn mit dem Hohen Kasten im Hintergrund

    Schwierigkeit und meine persönliche Einschätzung

    Technisch empfand ich die Wanderung insgesamt als gut machbare Bergwanderung.

    Eine gewisse Trittsicherheit und gute Wanderschuhe würde ich trotzdem voraussetzen.

    Der entscheidende Faktor war für mich allerdings weniger die technische Schwierigkeit als vielmehr die Länge und vor allem der viele Abstieg.

    Mit rund 1’500 Höhenmetern bergab ist die Belastung für die Beine deutlich grösser, als es die reine Distanz zunächst vermuten lässt.

    Gerade wer lange Abstiege nicht gewohnt ist oder empfindliche Knie hat, sollte das bei der Planung berücksichtigen.

    Wanderstöcke können hier durchaus hilfreich sein.

    Kosten

    Die wichtigsten zusätzlichen Kosten entstehen durch die Luftseilbahn von Brülisau auf den Hohen Kasten.

    Da sich Preise und Tarifbestimmungen ändern können, würde ich die aktuellen Tarife vor der Tour direkt beim Betreiber prüfen.

    Hinzu kommen je nach Ausgangsort die Kosten für die Anreise mit dem öffentlichen Verkehr.

    Mein Fazit

    Die Wanderung vom Hohen Kasten über Staubern und die Saxer Lücke zurück nach Brülisau hat mir vor allem wegen der abwechslungsreichen Landschaft gefallen.

    Zu Beginn dominieren die weiten Aussichten vom Hohen Kasten und entlang der Bergflanke.

    Später wird die Umgebung deutlich felsiger, bevor man mit der Saxer Lücke den für mich schönsten Abschnitt der Tour erreicht.

    Auch der Fälensee passt sehr gut in die Route und sorgt nochmals für einen anderen Landschaftstyp.

    Den langen Abstieg zurück nach Brülisau sollte man allerdings nicht unterschätzen.

    Würde ich die Wanderung nochmals machen? Ja.

    Für eine längere Tagestour im Alpstein mit viel Aussicht und unterschiedlichen Landschaften finde ich sie sehr attraktiv.

    Meine Tipps

    • Früh starten: Mit Pausen und Fotostopps dauert die Tour schnell deutlich länger als fünf Stunden.
    • Wetter prüfen: Ein grosser Teil der Wanderung lebt von der Aussicht.
    • Gute Wanderschuhe tragen: Gerade beim langen Abstieg ist ein gutes Profil wichtig.
    • Bei der Saxer Lücke mit vielen Leuten rechnen: Besonders bei gutem Wetter ist der bekannte Aussichtspunkt stark besucht.
    • Pause beim Berggasthaus Bollenwees einplanen: Für mich eignet sich der Ort sehr gut für eine kleine Stärkung.
    • Abstieg durch das Brüeltobel nicht unterschätzen: Der letzte Teil ist sehr steil und kommt erst spät in der Tour.
    • Wanderstöcke mitnehmen: Rückblickend hätte ich sie vor allem für den letzten Abstieg gerne dabeigehabt.
    • Betriebszeiten der Kastenbahn prüfen: Gerade bei späterem Start sollte man das vor der Tour kontrollieren.
    • Wer die Tour verkürzen möchte: Ein Start bei Staubern spart einige Kilometer, macht die Anreise allerdings etwas aufwendiger.

    Weitere passende Wanderungen

  • Schäfler & Äscher: Wanderung über Ebenalp und Seealpsee

    Schäfler & Äscher: Wanderung über Ebenalp und Seealpsee

    Die Wanderung zum Schäfler verbindet einige der bekanntesten Orte im Alpstein: Ebenalp, Schäfler, Äscher und Seealpsee.

    Ich bin mit der Luftseilbahn auf die Ebenalp gefahren und von dort Richtung Schäfler gestartet. Ursprünglich wollte ich über die Altenalp weiter absteigen, habe die Route unterwegs aber geändert, weil mir dieser Abschnitt zu steil und ausgesetzt erschien.

    Gerade diese Entscheidung gehört für mich zu einem realistischen Wanderbericht dazu: Eine Route muss nicht um jeden Preis wie ursprünglich geplant fertiggelaufen werden.

    Kurzinfos zur Wanderung

    • Start: Bergstation Ebenalp
    • Ziel: Wasserauen
    • Distanz: ca. 10 km
    • Dauer: ca. 3 h 20 min
    • Aufstieg: ca. 380 Höhenmeter
    • Abstieg: ca. 1’100 Höhenmeter
    • Schwierigkeit: Bergwanderung
    • Kondition: mittel
    • Ausrüstung: Wanderschuhe mit gutem Profil
    • Anreise: mit dem ÖV nach Wasserauen, anschliessend mit der Luftseilbahn auf die Ebenalp
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    Anreise mit dem ÖV

    Die Wanderung beginnt praktisch direkt an der Bergstation der Luftseilbahn Wasserauen–Ebenalp.

    Mit dem Zug gelangt man bis nach Wasserauen. Von dort sind es nur wenige Schritte bis zur Talstation der Luftseilbahn.

    Ich fand diese Variante angenehm, weil man sich einen grossen Teil des Aufstiegs spart und direkt oben in die eigentliche Wanderung starten kann.

    Die aktuellen Fahrpläne der Bahn und der Luftseilbahn würde ich vor der Tour nochmals prüfen, insbesondere ausserhalb der Hauptsaison.

    Die Wanderung

    Von der Ebenalp zum Schäfler

    Von der Bergstation Ebenalp führt der Weg zunächst über die offene Berglandschaft Richtung Schäfler.

    Der Weg steigt kontinuierlich an, ist auf diesem Abschnitt aber grundsätzlich gut begehbar. Schon während des Aufstiegs öffnen sich immer wieder weite Blicke über den Alpstein.

    Je näher man dem Schäfler kommt, desto markanter wird die Landschaft.

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    Am Schäfler

    Oben angekommen, erreicht man das Berggasthaus Schäfler.

    Allein die Lage des Hauses ist eindrücklich. Für mich war aber vor allem die Aussicht der eigentliche Grund, hierher zu wandern.

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    Vom Schäfler aus hat man einen weiten Blick über die markanten Bergketten des Alpsteins.

    Gerade bei guter Sicht lohnt es sich, hier etwas länger zu bleiben und nicht sofort weiterzulaufen.

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    Warum ich meine Route geändert habe

    Ursprünglich hatte ich geplant, vom Schäfler über die Altenalp weiterzugehen.

    Als ich den weiteren Weg und das Gelände vor Ort sah, entschied ich mich jedoch dagegen. Der Abschnitt wirkte auf mich zu steil und ausgesetzt, sodass ich mich auf dieser Variante nicht wohlgefühlt hätte.

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    Ich entschied mich deshalb, wieder Richtung Ebenalp zurückzugehen und die Tour anschliessend über Äscher und Seealpsee fortzusetzen.

    Für mich war das die richtige Entscheidung.

    Gerade in den Bergen finde ich es wichtig, nicht nur deshalb an einer Route festzuhalten, weil man sie vorher so geplant hat. Wenn sich ein Weg vor Ort unangenehm oder zu anspruchsvoll anfühlt, sollte man die Tour entsprechend anpassen.

    Weiter Richtung Äscher

    Zurück im Bereich der Ebenalp ging es weiter Richtung Äscher.

    Die Landschaft verändert sich hier nochmals deutlich. Statt der offenen Aussicht rund um den Schäfler dominieren zunehmend die steilen Felswände.

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    Äscher-Wildkirchli

    Das Berggasthaus Äscher liegt direkt unter einer mächtigen Felswand und gehört wahrscheinlich zu den bekanntesten Motiven im Alpstein.

    Auch wenn der Ort entsprechend viele Besucher anzieht, fand ich die Lage eindrücklich.

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    Vom Äscher zum Seealpsee

    Vom Äscher führte meine Route weiter hinunter Richtung Seealpsee.

    Dabei verliert man deutlich an Höhe. Der Abstieg sollte trotz der kurzen Distanz auf der Karte nicht unterschätzt werden.

    Je nach Wetter können einzelne Stellen feucht oder rutschig sein. Gerade bei längeren Abstiegen merkt man ausserdem schnell, wie stark die Beine bereits belastet wurden.

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    Kurz vor dem Seealpsee folgt nochmals ein kurzer Gegenanstieg. Dieser ist nicht besonders lang, kommt nach dem längeren Abstieg aber etwas unerwartet und ist in den Beinen durchaus spürbar.

    Unten angekommen bildet der Seealpsee einen starken Kontrast zu den felsigen Abschnitten rund um Schäfler und Äscher.

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    Vom Seealpsee nach Wasserauen

    Vom Seealpsee führt der letzte Abschnitt weiter hinunter nach Wasserauen.

    Technisch ist dieser Teil deutlich weniger spektakulär als die vorherigen Abschnitte. Nach den bereits zurückgelegten Höhenmetern kann sich der lange Abstieg aber trotzdem ziehen.

    Gerade der gesamte Höhenverlust war für mich am Ende konditionell spürbarer, als es der vergleichsweise kurze Aufstieg zum Schäfler zunächst vermuten liess.

    Am Ende erreicht man wieder Wasserauen und damit den Bahnhof sowie die Talstation der Luftseilbahn.

    Schwierigkeit und meine persönliche Einschätzung

    Die von mir schlussendlich gelaufene Route empfand ich technisch grundsätzlich als gut machbar.

    Unterschätzen würde ich allerdings den langen Abstieg.

    Durch die Luftseilbahn spart man zu Beginn viele Höhenmeter im Aufstieg. Diese Höhe muss man auf dem Weg über Äscher und Seealpsee nach Wasserauen jedoch wieder verlieren.

    Insgesamt kommen dadurch ungefähr 1’100 Höhenmeter Abstieg zusammen.

    Wer empfindliche Knie hat oder längere Abstiege nicht gewohnt ist, sollte das bei der Planung berücksichtigen.

    Der ursprünglich geplante Abschnitt über die Altenalp war für mich persönlich zu steil und ausgesetzt. Das bedeutet nicht, dass der Weg generell nicht machbar ist. Ich habe mich dort schlicht nicht wohlgefühlt und deshalb meine Route geändert.

    Genau so würde ich es wieder machen.

    Kosten

    Die wichtigsten zusätzlichen Kosten entstehen durch die Luftseilbahn Wasserauen–Ebenalp. Vor der Tour lohnt sich ein kurzer Blick auf die offizielle Website der Ebenalpbahn.

    Hinzu kommen je nach Ausgangsort die Kosten für die An- und Rückreise mit dem öffentlichen Verkehr.

    Mein Fazit

    Die Wanderung über Schäfler, Äscher und Seealpsee bietet auf einer einzigen Tour sehr unterschiedliche Eindrücke.

    Am besten gefallen hat mir die Aussicht rund um den Schäfler. Die markanten Bergketten des Alpsteins sind aus dieser Perspektive besonders eindrücklich.

    Der Äscher ist deutlich touristischer, gehört aufgrund seiner speziellen Lage unter der Felswand für mich aber trotzdem zur Route dazu.

    Auch der Seealpsee passt gut als letzter landschaftlicher Höhepunkt vor dem Abstieg nach Wasserauen.

    Den langen Abstieg sollte man allerdings nicht unterschätzen.

    Meine Entscheidung, den ursprünglich geplanten Weg über die Altenalp nicht weiterzugehen, würde ich jederzeit wieder genauso treffen. Gerade beim Wandern finde ich es wichtiger, sich auf einer Route sicher und wohlzufühlen, als einen vorher festgelegten Plan um jeden Preis durchzuziehen.

    Meine Tipps

    • Früh starten. Ebenalp, Äscher und Seealpsee können an schönen Tagen sehr gut besucht sein.
    • Wetter prüfen. Die Bedingungen im Alpstein können sich schnell verändern.
    • Gute Wanderschuhe tragen. Besonders für den langen Abstieg ist ein gutes Profil hilfreich.
    • Den Abstieg nicht unterschätzen. Trotz Seilbahnfahrt kommen viele Höhenmeter bergab zusammen.
    • Route bei Bedarf anpassen. Wenn sich ein Abschnitt vor Ort nicht gut anfühlt, lieber eine Alternative wählen.
    • Aktuelle Fahrzeiten prüfen. Das gilt sowohl für den Zug als auch für die Ebenalpbahn.
    • Genügend Zeit am Schäfler einplanen. Für mich war dort die Aussicht das eigentliche Highlight der Wanderung.

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