Kann man die zwei beeindruckendsten Städte Italiens in nur einer Woche erleben, ohne im Massentourismus unterzugehen?
👉 Ich habe es ausprobiert.
Vom 22. bis 28. März 2026 ging es von Florenz nach Rom – mit viel Kultur, gutem Essen und einem spannenden ÖV-Highlight: dem italienischen Hochgeschwindigkeitszug.
📋 Italien Reise: Kurzinfos
- Route: Florenz → Rom
- Dauer: 7 Tage
- Beste Zeit: Frühling (März–Mai)
- Anreise: Zürich ✈️ Florenz
- Transport: 🚄 Italo (Highspeed-Zug)
- Rückreise: Rom ✈️ Zürich
🧠 Lohnt sich die Kombination Florenz & Rom?
👉 Kurz gesagt:
✔ Ja, wenn du:
- Kultur & Geschichte kombinieren willst
- Städte magst
- effizient reisen möchtest
❗ Eher nicht, wenn du:
- nur eine Stadt intensiv erleben willst
- Menschenmassen vermeiden möchtest
- wenig Zeit hast
🚆 Anreise & Transport
✈️ Zürich → Florenz / Rom → Zürich
Direktflug mit Swiss / Helvetic – unkompliziert.
🚄 Florenz → Rom mit dem Italo
- Fahrzeit: ca. 1h 30min
- oft günstiger als Frecciarossa (Trenitalia)
- komfortabel & schnell
Florenz: Pasta, Panorama und Weinfenster
Unsere Basis war das The Social Hub Florence Belfiore. Direkt am Tram gelegen, ist es ein moderner Mix aus Coworking-Space und Hotel – perfekt für alle, die ein junges, frisches Ambiente suchen.
Kulinarik & Kultur
Der erste Weg führte uns in den Stadtteil Santo Spirito. Bei Gustapanino gab es das erste italienische Abendessen – ein gemütlicher Start in die Reise.
Ein absolutes Highlight für Foodies: Der Mercato Centrale. Unten lokaler Markt, oben ein riesiger Foodcourt. Wer Florenz besucht, muss hier durch die Gassen schlendern und den Dom sowie die Ponte Vecchio bestaunen.
Tipp: Wir haben einen Pasta-Kurs besucht. Obwohl sehr touristisch und der Wein eher mittelmässig war, hat es riesigen Spass gemacht, zwei Sorten Pasta und Tiramisu selbst herzustellen.



Mein Geheimtipp für die Aussicht
Alle rennen zur Piazzale Michelangelo. Mein Tipp: Besucht vorher den Giardino delle Rose. Er liegt direkt darunter, ist weniger überlaufen und bietet eine fast identische Aussicht über die ganze Stadt. Wer zum Sonnenuntergang doch zur Piazzale möchte, sollte sich ein paar Meter abseits der Massen positionieren – so geniesst man das Licht ohne Ellbogenkampf.

Rom: Weltgeschichte und versteckte Quartiere
Auch in Rom checkten wir im The Social Hub ein (ca. 20 Min. Fussweg vom Bahnhof). Rom empfing uns mit herrlichem Frühlingswetter für unseren ersten Spaziergang zum Kolosseum, dem Trevi-Brunnen und der Spanischen Treppe.
Hinweis: Achtung beim Trevi-Brunnen! Neuerdings wird eine Gebühr fällig, wenn man direkt an den Brunnenrand treten möchte. Wir haben den Blick lieber aus der Distanz genossen.
San Lorenzo & Trastevere: Wo Rom authentisch ist
Abseits der Touristenpfade haben wir das Studentenviertel San Lorenzo entdeckt. Hier gibt es keine grossen Sehenswürdigkeiten, dafür aber echte römische Küche im Saltimbocca San Lorenzo und tolle Cocktails zu fairen Preisen.
Ein weiterer Favorit: Trastevere. Trotz Regenwetter am zweiten Tag haben wir uns in den Gassen dieses ehemaligen Arbeiterviertels sofort wohlgefühlt. Der Weg über die Tiberinsel (Isola Tiberina) dorthin lohnt sich jedes Mal.


Ausklang im Grünen
Unseren letzten Tag verbrachten wir entspannt beim Brunch nahe der Piazza del Popolo und einem ausgedehnten Spaziergang durch den Park der Villa Borghese. Ein perfekter Ort, um die Reise Revue passieren zu lassen, bevor es vom Flughafen Fiumicino zurück nach Zürich ging.
🧐 Fazit: Lohnt sich die Reise?
👉 Ja – absolut, mit der richtigen Planung.
👍 Was überzeugt:
- perfekte Kombination aus 2 Städten
- kurze Zugverbindung
- viel Abwechslung
👎 Was beachten:
- Touristenmassen in Rom
- Florenz schnell „abgehakt“
- Planung wichtig
🎯 Mein persönliches Fazit
Florenz ist:
👉 kompakt & fast ein Freilichtmuseum
Rom ist:
👉 chaotisch, gross und beeindruckend
👉 Zusammen ergibt sich:
eine perfekte Italien-Woche
💡 Meine wichtigsten Tipps
- reise im Frühling
- nutze den Italo-Zug
- plane bewusst Pausen
- meide Hotspots zu Peak-Zeiten
👉 und:
lass dir Zeit für gutes Essen

